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Wer schön sein will muß leiden.
Oftmals stellt sich bei Änderung von Rad- Reifen-Kombinationen das Problem, dass der Abrollumfang zu groß oder zu klein ist und somit die Geschwindigkeits- und Wegstrecken-Anzeige des Tachometers ausserhalb der gesetzlichen Toleranz gerät. Dies ist nicht zulässig und wird vom Tüv beanstandet.
Wir können hier Abhilfe schaffen indem wir Ihr Fahrzeug an die neuen Gegebenheiten anpassen.
Hierfür gibt es vier Möglichkeiten der Angleichung:
- Mechanisch (Übersetzung im Tachometer)
- Mechanisch (Anpassen der Tachometerwellenumdrehungen)
- Elektronisch (Impulsgesteuert)
- Elektronisch (Datenbusgesteuert)
Ihre Auswahl: » PKW Programm » Tachometer- Angleichung » Mechanisch in der Antriebswelle
Eine Angleichung mittels Angleichgetriebe, welche es in verschiedenen Bauformen gibt, wird durchgeführt wenn ein Tachometer verbaut ist, für den es keine Übersetzungsteile gibt, bzw. die Einzelanfertigung dieser sehr aufwendig ist.
Auch wenn Reifen mit unterschiedlichen Abrollumfängen montiert werden (z.B. Sommer- und Winterreifen)ist dies sinnvoll, da das Angleichgetriebe einfach getauscht werden kann.
Hierzu muß die neue Wegdrehzahl des Fahrzeuges und die Wegkonstante des Tachometers bekannt sein.
Sollten Sie Ihr Fahrzeug nicht zur Prüfung zur Verfügung stellen können und wünschen den Versand der Teile, können Sie die Wegdrehzahl des Fahrzeuges auch, wie unten beschrieben, selbst ermitteln.
Die Wegkonstante des Tachometers steht oft auf dem Zifferblatt oder dem Gehäuse.
Ist dies nicht der Fall, senden Sie uns den Tachometer zur Ermittlung der entsprechenden Werte.
Tachometerüberprüfungen führen wir auf dem Rollenprüfstand oder mit einem Hochleistungs-GPS-System durch, welches eine Genauigkeit von 0,1 km/h in der Geschwindigkeitsanzeige und 0,1% bei der Wegstrecke hat.
Ein Prüfnachweis (z.B. zur Vorlage beim Tüv) kann nur dann erstellt werden, wenn nicht nur das Instrument , sondern auch das Fahrzeug zur Prüfung bei uns zur Verfügung steht.
So können Sie die Wegdrehzahl Ihres Fahrzeuges selbst ermitteln:
Hierzu wird das Fahrzeug auf einer Messtrecke von mindestens 20 Metern abgerollt und die Umdrehungen der Tachometerwelle ermittelt.
Der Nullpunkt muß vorwärts angefahren werden um Spiele von Achse, Getriebe, Antrieb etc., welche das Messergebnis verfälschen, zu vermeiden.
Um die Wellenumdrehungen gut sichtbar zu machen, können Sie sich auf dem Wellenvierkant mit Klebeband eine Art Zeiger montieren. Geben Sie bitte die Länge der Messtrecke ( z.B. 20m und die Wellenumdrehungen ( z.B. 12 ganze Umdrehungen und Zeiger auf 2 Uhr) an.